28 Diercke Weltatlas Magazin Diercke digital II Praxisbericht: Diercke digitale Wandkarten im Einsatz Seit zwei Jahren arbeite ich, Lehrerin für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg, mit einem SMART-Board. Inzwischen ist unsere Schule mit 24 Boards ausgestattet. Ebenso wie bei den Schülerinnen und Schülern haben die Interaktiven Whiteboards im Kollegium große Akzeptanz erfahren. Schon eine ganze Zeit fragte ich mich, wann Bücher und andere Medien der Schulbuchverlage auf den Markt kommen, die an das Board angepasst sind. Mit Freude erfuhr ich auf der Didakta 09, dass dieses jetzt bei dem Diercke Weltatlas Realität geworden ist. In einigen Klassen haben wir die digi- talen Wandkarten im Unterricht einge- setzt. Die Abstimmung der Software auf den Atlas ist gelungen und die Bedienung für jede Lehrerin und jeden Lehrer leicht erlernbar. Auf den Bildern kann man sehen, wie die Einbindung in die Notebook Software am Thema „Nie- dersachsen“ zu verwirklichen ist. Die Kartenausschnitte sind durch die Foto- grafiermöglichkeit der Notebook-Soft- ware schnell und unkompliziert als Tafelbild einsetzbar und natürlich auch bearbeitbar. Die Möglichkeit, dass die Kinder im Atlas arbeiten und die absolut identischen Karten am Board gemeinsam sehen und bearbeiten können, bringt aufgrund der guten Visualisierung einen deutlichen Gewinn beim Lernerfolg. Die Kinder sind motiviert, am Board mit den Karten zu arbeiten und lernen die Bedienung sehr schnell. Hier einige Schülerzitate: „Man kann sich die Welt durch die digitalen Karten sehr gut vorstellen!“ „Die Fähnchen zu setzen macht Spaß und hilft beim Lernen.“ „Besonderen Spaß macht mir das Messen der Entfernungen!“ Gerade um die Aufmerksamkeit der Diercke 360° zur Autorin: Gundel Döhner Fachbereichsleiterin Medien und Neue Technologien, Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg Kinder immer wieder zu fokussieren, sind die Werkzeuge „Lupe“ und „Taschenlampe“ sehr gut einsetzbar. Bearbeitete Karten zu speichern und auszudrucken eröffnet viele Anwen- dungsmöglichkeiten. In kürzester Zeit halten die Kinder ein gemeinsam erarbeitetes Kartenbild in der Hand und können es in ihre Mappe übernehmen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Lehrerinnen und Lehrer, die dieses Medium erprobt haben, es als eine gute Möglichkeit sehen, den Erdkundeunter- richt interessanter und anschaulicher zu gestalten.
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