Diercke 360

Autor: Dr. Siegfried Schacht Diercke360° 2/2009 Braunkohlentagebau verändert die Landschaft M 1 Schema eines Braunkohlentagebaues im Rheinischen Revier M 2 Arbeitsablauf in einem Braunkohlentagebau Zuerst werden am Abbaufeld die Deckschichten aus K................., S............... und L.............. durch große S..............................................bagger abgetragen, die täglich bis zu 240 000 m³ Abraum bewegen können. Über Förderbänder wird der Abraum zur K..................... transportiert und durch Absetzer verkippt. Auf einer tieferen Sohle erfolgt der eigentliche Abbau der B...................................... mit S....................................... baggern, die täglich bis zu 240 000 t Kohle gewinnen können. Mit Förderbändern wird die Kohle zum K...................................... trans- portiert. Aufgaben 1. Lokalisiere und benenne die gegenwärtigen Tagebaue mithilfe der Karte Rheinisches Braunkohlenrevier – Landschaftswandel (Diercke u S. 51.3, Diercke 2 u S. 39.1) 2. Fülle den Lückentext M2 aus, der den Arbeitsablauf und den sich kurzfristig vollziehenden Landschaftswandel in einem Tagebau beschreibt. Nimm dazu M1 zu Hilfe. 3. Schreibe auf, welche Maßnahmen zum Schutz der am Rande des Tagebaus lebenden Bevölkerung, der Natur (Feuchtgebiete!) und des Tagebaus selbst getroffen werden (M1). 4. Lokalisiere die in M1 dargestellten Randbrunnen auf der bearbeitet von: M 3 COPY Wenn der Schaufelradbagger anrollt, müssen ganze Dörfer umziehen Innerhalb des Abbaugebietes des Tagebaus Garzweiler II lebten zu Beginn der 1990er-Jahre rund 7600 Menschen in 13 Ortschaften. Für die rund 2400 Bürger der zur Gemeinde Jüchen gehörenden Ortschaften Otzenrath, Spenrath und Holz wurden bereits zu diesem Zeit- punkt die Umsiedlungsstandorte nördlich von Jüchen-Hochneukirch festgelegt. Der zweite Umsied- lungsabschnitt umfasst im Erkelen- zer Stadtgebiet rund 1850 Men- schen in vier Ortschaften, die gezwungen sind, Haus und Hof zu verlassen. Quelle: Aachener Nachrichten vom 11.10.2007, S. 12A (verändert) M 4 45 000 Betroffene in 100 Jahren Nach Angaben des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutsch- land e. V.) mussten im Rheinland seit Mitte der 1950er-Jahre mehr als 30 000 Menschen wegen des Braunkohlenbergbaus ihre Heimat verlassen. Bis Mitte dieses Jahrhunderts würden es nach den Plänen der RWE Power AG insgesamt etwa 45 000 Menschen sein, prognosti- ziert der Naturschutzverein. Quelle: Aachener Nachrichten vom 11.10.2007, S. 12A (verändert) Atlaskarte (Diercke u S. 51.3, Diercke 2 u S. 39.1) und erläutere ihre Funktion. 5. Versuche, dich in die Lage der Umsiedler zu versetzen und beschreibe ihre Situation (M3, M4). 6. Begründe, warum Menschen in Abbaugebieten der Braunkohle „Opfer“ bringen müssen. 7. Beschreibe den langfristigen Landschaftswandel im Rheinischen Braunkohlenrevier im Hinblick auf Siedlungen und Verkehrswege (z.B. Autobahnen) anhand der Diercke-Karte.

Weitere Seiten in diesem Flash-Magazin:

Sie befinden sich auf der Textversion einer Flash-Seite. Um die Seite in ihrem vollem Umfang betrachten zu können, benötigen Sie den Flash Player ab Version 8, sowie aktiviertes Javascript.

Sie können jederzeit versuchen, diese Abfrage zu überspringen und das Magazin trotzdem aufzurufen, indem Sie hier klicken!

Flash Magazin, Katalog und Content Management System powered by i-magazine.de